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Zurück zur 50 Stunden Woche

Discussion in 'Hartz 4' started by hanshelm, Jul 6, 2004.

  1. Zurück zur 50 Stunden Woche ?

    Ja , es ist derzeit im Gespräch zumindest zu einer 40 Stunden Woche zurückzukehren, teilweise müssen auch einmal 50 Stunden her um die Wettbewerbsfähigkeit des Betriebes zu erhalten.

    Es ist bekannt , viele Arbeitsplätze gerade im Niediglohn Sektor wandern ab , um dies zu verhindern fordern viele Wirtschaftsexperten längere und vor allem flexiblere Arbeitszeiten um nicht vollends auf dem Weltmarkt aber auch Binnenmarkt unterzugehen.

    Wie war das noch "Man kann nur um so viel teurer sein , wie man auch besser ist"


    Was haltet ihr davon , findet ihr es gerechtfertigt , oder meint ihr , dass 35 Stunden die Woche ausreichen und nur bessere Produkte hermüssen, um so den Platz Deutschlands als Industrie- und Produktionsstandort auf den Märkten zu sichern.



    hanshelm
  2. Also ich bin mal ehrlich ... mich juckt es in keinster Weise mit der 40h-Woche, denn im Osten wird eigentlich fast nirgends unter 40h gearbeitet ... und das bei 80% Lohn.
    Die einzigsten die ein Problem damit haben könnten, sind die Leute aus den alten Ländern ;)

    Aber ich will hier keine Ost-West-Diskussion entfachen ...

    Gruß zyxqkw
  3. Also 40 Stunden finde ich völlig normal.
    Ich habe noch nie darunter gearbeitet.
    50 Stunden ist wohl etwas übertrieben obwohl ich auch schon oft solange, oder länger gearbeitet habe.
    Die Regel sollte es aber nicht werden, man braucht auch Freizeit.
    Was nützt die 50 Stunden Woche wenn man ständig ausgepowert ist und nicht die volle Leistung bringen kann, da die Erholung fehlt?
  4. Ich denke auch das 40 Stunden völlig in Ordnung sind. Ein großes Dilemma ist das wir in Deutschland zu kurze Maschinenlaufzeiten haben. Und damit werden wir einfach zuteuer. Der Streik der IG Metall im Osten war das beste Beispiel für Wahnsinn. Ich habe vor 8 jahren noch im Schnitt 240 bis 300 Stunden im Monat gearbeitet, natürlich war die Bezahlung super. Ich bin übrzeugt wenn wir länger arbeitetn wird die Konjunktur durchstarten. Denn die kürzere Arbeitszeit bringt es nicht.
  5. Hi,
    mal ne Frage: was ist denn ne 35 Stunden Woche? :D
    Hab ich nie verstanden und noch nie eine 35 Woche gehabt.

    Ne, mal im Ernst, die verhoffte Umverteilung kann in Deutschland ja leider nicht so stattfinden wie in anderen Ländern.
    Wir können durch Verträge und geltende Gesetzte nicht so flexiebel auf die Marksituation reagieren wie in anderen Ländern.

    Bis auf die jetzige Firma (ich darf keine Überstunden machen, nicht mit Mehrarbeit zu verwechseln), kannte ich nichtmal ne 40èr Woche.

    Das ist auch der Grund, warum bei und das "auf" langsamer geht und das "ab" schneller. Das Abbauen der Stellen dauert länger und beim aufbauen der Stellen ist man halt vorsichtiger als woanders

    Spiegelt nur meine Sicht wieder, wie ich das sehe.
    Hat nichts mit Meinung zu tun.

    Gruß
    StefanM.
  6. Hi,

    ... also ich finde diese ganze Diskussion irgendwie typisch deutsch und an der Wirklichkeit vorbei...

    Denn es wird wieder in Grenzen gedacht... was wir brauchen sind flexible Strukturen, die sich auch am MArkt bzw. an der Wirtschaft orientieren... also auch ne 30 oder 32 Stunden-Woche oder ne 50 Stunden Woche...

    Also ein flexibles Systrem ohne großen Regularienaufwand und ohne dass irgendwelche Gewerkschaftsbonzen, die absolut in ihrer eigenen Welt leben, den Betriebsräten vor Ort, die wirklich sehen was im Moment in einem Betrieb vorgeht und auch sach- und fachgerecht entscheiden können im Sinne derer, die sie vertreten, irgendwelche Vorschriften machen, die -wie oft genug erlebt und auch in der Presse deutlich aufgezeigt wird, Arbeitsplätze vernichten...

    Wohl gemerkt, ich bin nicht gegen Gewerkschaften... aber doch auch dort für mehr Flexibilität...

    Als Krankenpfleger juckt mich die 35 oder 38,5 Stundenwoche wenig... meine Wochenarbeitszeit pendelt ständig hin und her... eigendlich gilt bei uns eher eine Monatsarbeitszeit... wenn ich z.B. in einer Woche 6 NAchtwachen habe ist das theoretisch eine 60 Stunden Woche... danach folgen ein paar freie Tage (oder auch nicht) und die Wochenarbeitszeit veringert sich merklich... über einen längeren Zeitraum gesehen kommt es zum Ausgleich...

    Nun kann man das nicht unbedingt 1:1 auf Stundenlohnsysteme übertragen, aber gerade die Automobilbranche oder auch Bereiche der IT-Branche zeigen, dass solche Modelle möglich sind...

    Wenn auch nicht pauschal... und starr festgelegt...

    Ich habe heute einen Bericht dazu gesehen und da sagte ein Betriebsrat von Opel in Rüsselsheim... wenn man dort starr die 40 Stunden Woche einführen würde, wären 2500 Arbeitsplätze überflüssig... das wäre natürlich die andere Seite...

    Regards
    Edgar
  7. Hi,

    im grossen und ganzen stimme ich BigEddie zu.

    Bei mir ist es mit den Arbeitszeiten ebenfalls so, das ich z.B. von letzten Mittwoch bis eben 7x 10,5 Stunden, also 73,5 Stunden Arbeitswoche hatte, nun aber dafür fast 2 Wochen frei habe.

    Ich denke auch das flexible Wochenarbeitszeiten die dem jeweiligen Betrieb am zuträglichsten sind die beste Regelung wären. Bei einer festen 50 Stunden Woche würden sehr viele Arbeitsplätze wegfallen, von Neuerschaffung ganz zu schweigen.

    In fände ich es in Ordnung eine grössere Flexibilität der Mitarbeiter zu verlangen - also in auftragsstarken Zeiten Überstunden zu leisten, die in schwächeren Phasen abgefeiert werden. Aber feste 50 Stunden schaffen schon wieder neue Probleme die wir bis jetzt noch nicht haben.
  8. Nun ja wie auch immer die Schichten gelagert sind, gehts ja um den Durchschnitt. Also, velleicht postet ja hier mal einer der Erfahrungen mit ner 35 Stunden Woche hat.
    Der Sinn war ja mehr Arbeitsplätze zu schaffen. Man könnte Resumieren: voll in die Hose gegangen.
    Statt dessen schieben Wir Überstundenberge vor uns her.
    Also weh tut mir eine 40 h Woche nicht. Meine Arbeitszeit sollte bei 38,5 h pro Woche liegen. Allerdings laufen Jährlich 200 Überstunden an.
    Abbau?...ja gerne aber wie??
  9. ich denke auch das 40 stunden nicht zuviel sind.
    und flexibel sind ja heute die meisten arbeitnehmer eh schon.
    ich kenne kaum einen der regelmässig gleiche arbeitszeiten hat,da sind mal 20 stunden , mal 60 aber im endeffekt kommen schon immer die 40 bei raus,auf den monat gesehen.
    aber das man damit arbeitsplätze schafft kann ich mir genausowenig vorstellen wie bei einer reduzierung der stundenzahl.
    es ist nunmal so daß immer weniger menschen mit modernerer technik immer mehr produzieren.
    wenn man arbeitsplätze schaffen will muß man dafür sorgen das die leute mehr geld in der tasche haben , somit mehr kaufen können.
    das will jedoch keiner soweit ich das beurteilen kann.
    deshalb ist das für mich alles leeres geschwafel womit man die derzeitige angst der arbeiter ausnützt.
  10. Hi,

    ... dann erklär mir aber mal bitte, wie du den Leuten mehr Geld in die Taschen zaubern willst... wenn sie 40 Stunden malochen aber den gleichen Lohn bekommen... unterm Strich wahrscheinlich sogar weniger...

    Klar, man hat weniger Zeit zum ausgeben... aber sonst... ???

    Es geht auch darum, dass ein Konzept, für das die Gewerkschaften und Arbeiter Jahrzehnte gekämpft haben, einfach mal mir nix dir nix wieder verschwinden soll, nebst Zulagen, Kündigungsfristen etc. und alles nur, weil unsere Wirtschaftspolitik vollständig versagt hat... egal welcher Coleur...

    Regards
    Edgar
  11. warum soll ich dir das erklären ?
    das ist doch das was ich auch kritisiert habe.
    du musst es dir schon von politikern und wirtschaftsbossen erklären lassen,ich versteh es ja selbst nicht.
  12. Hi,

    ... war nicht als Vorwurf gedacht... :)

    Aber vielleicht versteht das irgendwer und kann das mal erklären... ;(

    ... ich verstehe das auch nicht...

    Regards
    Edgar

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