1. Wir beantworten jede Frage in ca. 10 Minuten.

    Klicke hier um deine Frage zu stellen

Türkei in die EU ? Was hält ihr davon ?

Discussion in 'Hartz 4' started by killcatch, Oct 5, 2004.

  1. @Jcopilot: Ja ganz klar!
    Ich rede nicht nur von den türkischen Urlaubsorten sondern von der gesamten Türkei!
    Oder glaub Ihr, das es Leute in kleinen Dörfern interessiert, was die Regierung macht, die machen das, was Sie für richtig halten!
    Ich kann ja nicht sagen, nur weil in Ankara (oder sonst wo) keine Frauen gesteinigt werden (usw. usw.), dass das für die gesamte Türkei gilt!
  2. das stimmt schon, aber da musst du nicht in die Türkei. Die von dir in Augenschein genommene (Selbst-)Justiz passiert doch überall, auch bei uns.
    Ich meinte mit meinem voran gegangenen Post auch eher DEN Unterschied, zwischen den "deutschen" Türken und den "türkischen" Türken.
  3. Ja, der einzige Unterschied ist doch, das diese Türken noch nicht in Deutschland sind! uydwud
  4. Ich fass das mal als Witz auf...

    Der Unterschied ist, dass diese Türken gar nicht nach Deutschland wollen. 8)
  5. Also ich schreibe morgen einen Test über das Thema Europa und eine Aufgabe zu der Aufnahme der Türkei.
    Ich habe mir jetzt einiges durchgelesen und möchte auch was dazu schreiben. Das ist sozusagen eine Art test für mich ob ichs kann.

    Also ich persönlich bin für die Aufnahme der Türkei in die Eu!
    Wie hier schon jemand gesagt hat könnte christen und muslime auch friednlich miteinander leben, dadurch könnten vllt. viele probleme behoben werden, natürlich könnte auch das gegenteil passieren.

    Ich weiß das sich einige Türken in Deutschland falsch verhalten aber ich mein in welchem land gibt es das nicht?
    Jedes Land hat - ich sag mal - ein paar chaoten ;) !

    Die Türkei hat sich in den letzten jahr in der wirtschaft hochgearbeitet dennoch reicht es noch nicht für die eu.

    Ich würde mal sagen das sich die beitrittsverhandlungen verlängern sollten.. so um die 8-10 jahre?
    wenn jetzt entschieden wird das dei türkei nicht in die eu kommt dann lässt die türkei alle demokrationsprozzese fallen und dann kommen sie nie in die eu. so sollte man abwarten und nach etwa 8-10 jahren gucken was aus der türkei geworden ist.

    Ausserdem hat die Türkei ein pro Kopf einkommen von 3400 €
    das niedrigste land mit dem pro kopf einkommen das in die eu aufgenommen wurde war am 1.5.2004 lettland und die haben 7400 € pro kopf einkommen.. also da müsste die türkei noch an sich arbeiten..

    auch gesagt wurde schon das die eu grad erst 10 staaten aufgenommen hat und die eu sich jetzt erst mal um die kümmern muss.. könntet ihr noch heute abend was dazu sagen? ost das gut wenn ich das so im test schreibe? :D
  6. ich weiß ja nicht woher du DIESE Zahlen hast, aber ich halte das mal für ein Gerücht....Lettland 7400 € kuxdgu xzywzp
  7. 7400 €???
    Ist doch ein bisschen viel oder?
  8. Ich glaube eher, er meint 7400 pro jahr, kaapa yddpzu
  9. Egal welche Wirtschaftliche Lage die Türkei hat...

    Meine Meinung dazu ist ein klares NEIN!

    Denn wenn die bei der EU sind, wird das mit den Tuerken nicht besser, sondern dann haben wir bei uns nen Anteil an Ausländern wie sonst nirgendwo!
    Wir sind hier in UNSEREM Staat, und glaubt mir, wir werdens bereuen wenn die zur EU gehn!
    Kackt euch der Ausländeranteil bei uns nicht an?

    mfg Gab$
  10. wat meinst du, wie das erst bei uns in Germany ist?
  11. @Gabs, kann dir da nur zustimmen!!!!! quddwp quddwp quddwp
    Dann wird das Fach Deutsch durch türkisch ersetzt! xxgpdy
  12. Bei euch in Deutschland ist dass ja noch schlimmer, ich weiss! uupuwg

    Da hätte man leider früher handeln müssen, denn so wie es zurzeit ist, ist es zum xzwzup
  13. war einer von euch schonmal in türkei? ist eine schöne ecke dort europäisch wie auch asieatisch / arabisch... ein unglaublich schönes land wer kennt der liebt es... ausser er war da mitten im dorf...

    naja wie auch immer ihr könnt euch das nicht vorstellen wie es dort ist wenn ihr nicht da wahrt es gibt schei** plätze aber auch richtig WOW plätze...
  14. Was hat diese Antwort mit dem Thema zu tun!
    Soll jetzt jedes Land in die EU, in dem man schön Urlaub machen kann??? xxgpdy
  15. und wenn man gegen den Beitritt der Türkei ist da sonst noch mehr kommen wird man gleich als Nazi beschimpft diese Erfahrung habe ich gemacht. Das finde ich traurig denn man kann als Deutscher nichts gegen andere was sagen ohne als Nazi beschimpft zu werden (meine Erfahrung).
  16. Sowas ist scheiße!!!
    Kenne ich auch!!!
    Das werden wir aber noch in 100 Jahren zu hören bekommen!!
  17. Komisch wa? Jeder der dass mal laut sagt wird als "Nazi" beschimpft, aber in wirklichkeit denken die meisten Leute so, bis auf die ganzen hochgeschissenen in unsren Staaten... Aber leider kann man dagegen nix machen, ich sag meine meinung, jeder der sie mit mir teilt: xyxpzk
    Die die anders denken: zkgkkg auch egal, jeder hat seine meinung ;)
  18. Türkei in die EU? Was hält ihr davon?

    Europas
    Undergang [​IMG]



    [​IMG]


    1. Die Türkei gehört nicht zu Europa
    Das tat sie nie, weder geografisch noch kulturell. Das Erbe der Antike, die jüdisch-christliche Ethik, die Renaissance und die Aufklärung sind an ihr genauso vorübergegangen wie an uns die Kultur des Harems. Zwar standen die Osmanen 1683 vor Wien, Polen und Reichstruppen aber konnten sie glücklicherweise vertreiben. Heute gehört nur noch ein Zipfel der Türkei, Türkisch-Thrakien, zu Europa. Sollte die Geografie ins Spiel gebracht werden, ließe sich über Istanbul reden: die Stadt am Bosporus als erste Polis der Neuzeit und Mitglied der EU! Im Ernst, wer ein außereuropäisches Land aufnimmt, muss sich auch Israels und der Maghrebstaaten, der Ukraine, Weisrusslands und Russlands annehmen. Europa als geografische Einheit, als gemeinsamer Geschichts- und Kulturraum ginge zu Grunde.
    2. Ankara missachtet Menschenrechte
    Zu Europa gehört die Gabe, sich beständig selbst infrage zu stellen. Ankara hat diese Fähigkeit zu keiner Zeit besessen. Bis heute leugnen die Regierung, das Parlament und viele türkische Historiker den Völkermord an den Armeniern in den Jahren 1895/96 und 1914/15. Prekärer noch: Selbst nach Amtsantritt Erdogans wird in der Türkei flächendeckend gefoltert. Das stellt die türkische Menschenrechtsorganisation Human Rights Foundation fest. Allein bis August seien 600 Folterfälle dokumentiert. Zwar versprach der Ministerpräsident gestern in Brüssel, von der Folter zu lassen, die Wahrung der Menschenrechte scheint dennoch nicht gewährleistet. Sie aber gehört zu Europa wie der Eiffelturm zu Paris.
    3. Es droht eine Völkerwanderung
    In der Europäischen Union herrscht das Prinzip der Freizügigkeit. Jeder darf dort hinziehen, wo es ihm gefällt. Das gilt auch für die Türken als Mitglieder der EU – selbst wenn Brüssel Übergangsfristen von bis zu sieben Jahren wie im Falle Polens einführen sollte. Die Freiheit brächte viele anatolische Bauern auf die Beine. Experten fürchten, dass bis zu drei Millionen Menschen gen Nordwesten ziehen könnten. Etwa 15 Millionen Moslems leben in der EU, allein in Deutschland 2,5 Millionen Türken. Von Ausnahmen abgesehen, ist ihre Integration gescheitert. Eine türkische Masseneinwanderung würde die Probleme nur noch verschärfen.
    4. Die Unionsidee wird zerstört
    In dem Versuch, Europa aus den Trümmern des Weltkrieges zu führen und es zu einen, lag stets auch die Idee, „eine Art Vereinigte Staaten von Europa“ zu schaffen, wie es Winston Churchill 1946 in seiner Züricher Rede formulierte. Bis heute halten die meisten Mitglieder der EU daran fest. Beleg dafür ist die Umbenennung der „Europäischen Gemeinschaft“ in „Europäische Union“, von der Einführung einer gemeinsamen Währung zu schweigen. Will man den Unionscharakter bewahren, will man die Union vertiefen, ist ein europäisches Wirgefühl vonnöten. Ein EU-Beitritt der Türkei – in 20 Jahren das bevölkerungsreichste Land der EU – brächte die wirklich europäischen Staaten auseinander. Aus diesem Grund sind übrigens die Briten für den Beitritt Ankaras. Sie hoffen, die EU mithilfe der Türkei in eine Freihandelszone zu verwandeln und die politische Vertiefung zu unterlaufen.
    5. Die Kosten sind nicht zu bewältigen
    Und das in allen Bereichen: finanziell, politisch und in sozialer Hinsicht. Experten verschiedener unabhängiger Institute haben errechnet, dass der Beitritt der Türkei weitaus teurer wäre als die Aufnahme aller zehn neuen Länder am 1..Mai. Nimmt man an, dass Ankara genauso behandelt wird wie jene zehn, hätte es Anspruch auf über 45 Milliarden Euro. Doch damit nicht genug: Der türkische Agrarmarkt – er macht immer noch über 14 Prozent des türkischen Bruttoinlandsproduktes aus – brächte Brüssel und seine Agrarpolitik in schwerste Bedrängnis. Darüber hinaus würde die Türkei als größter Staat innerhalb der europäischen Institutionen den gleichen Rang wie Frankreich, Deutschland und Großbritannien erhalten. Zum ersten Mal in der Geschichte der EU erhielte das ärmste Land eine politisch dominierende Rolle.
    6. Die EU ist keine karitative Anstalt
    Die Entwicklung in der Türkei ist eine innertürkische Angelegenheit. Die Türkei selbst und viele Anhänger eines Beitritts sehen das anders. Sie instrumentalisieren die EU, um eine bestimmte politische Linie im Land durchzusetzen. Die Türkei muss ein Eigeninteresse an Reformen und der Modernisierung haben. Die Türkei muss ihre politischen Hausaufgaben selbst lösen.
    7. Das Strategie-Argument zieht nicht
    Die Befürworter betonen sinngemäß: Um den Konflikt der Kulturen im Kampf gegen den Terrorismus zu entkrampfen, müsse das EU-Mitglied Türkei als Modell eines verwestlichten, wohlhabenden islamischen Staates auf die moslemisch-arabische Welt ausstrahlen. Dort aber ist Ankara etwa so beliebt wie die Japaner in Korea. Viele Araber haben die Türken als Kolonialmacht noch immer nicht vergessen. Die Türkei ist keine Brücke zwischen Ost und West. Zudem ist für strategische Fragen vor allem die Nato zuständig. Ihr gehören die Türken seit 1949 an.
    8. Die EU kommt in üble Nachbarschaft
    Wäre Ankara Mitglied in der EU, stießen Europas Grenzen an die zentralen Konfliktregionen der Erde. Plötzlich wären wir Nachbarn höchst unappetitlicher Regime mit der Neigung zu unberechenbaren Drohgebärden und unglaublichen Potenzialen an Extremisten. Viele Tausend Grenzkilometer müssten streng bewacht werden, um all die Menschen abzuhalten, die aus Asien, der Arabischen Halbinsel, vielleicht sogar aus Afrika über die Türkei nach Europa wollen.
    9. Das Beitrittsversprechen ist Legende
    Um die Südostflanke der Nato auch wirtschaftlich zu stabilisieren, baten die Amerikaner in der Hochzeit des Kalten Krieges darum, der Türkei wirtschaftlich auf die Beine zu helfen. Aus diesem Grund eröffnete der europäische Klub der sechs in Artikel.28 des Assoziierungsvertrages von 1964 Ankara die prinzipielle Möglichkeit eines Beitritts. Nur war damit die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft gemeint. Ein Beitritt zu einer politischen Union stand nie zur Diskussion. Die Europäer werden nicht wortbrüchig, wenn sie die Türkei nicht als Vollmitglied in die EU integrieren.
    10. Es gibt sinnvolle Alternativen
    Setzt Ankara seinen Reformkurs fort, wird es auch ohne Vollmitgliedschaft – assoziiertes Mitglied der EU ist es bereits – eine moderne Demokratie werden. Geschützt würde sie im Rahmen der Nato. Darüber hinaus könnten ihr weitere Vorzüge in der Zollunion gewährt werden. Auch ließen sich schon bestehende Hilfsprogramme aufstocken. Die Türkei gehört zu Europas Nachbarn, sie ist Bündnispartner in der Nato. Wo liegt das Problem?


    [​IMG]

    Nein zum EU-Beitritt der Türkei!

Share This Page