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Biete Reise in die Liebe

Discussion in 'Menschliches und Familie' started by uwquerioulyvaa, Sep 22, 2009.

  1. Hallo!

    Bitte nicht löschen, nur weil ich auf meine Seite verlinke. Habe mir sehr viel Mühe beim Verfassen des Textes gegeben.

    URL Gelöscht nur reg User dürfen URL´s posten...

    Ich hätte es so reinkopiert, aber die Zeichenbeschränkung...

    Ich würde mich über Meinungen freuen. Ist etwas länger der Text, aber ihr könnt euch ja stück für stück durchlesen, wenn ihr mal Zeit habt. Ist evt. sowieso besser wie den ganzen Text auf einmal zu lesen.

    Viel Spaß & Eingebung ! :)
  2. sonne

    sonne Tussi

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    AW: Reise in die Liebe

    Hi uwquerioulyvaa!

    Da ich Deinen Text gerne lesen würde, registriere Dich doch bitte, dann darf die URL auch wieder veröffentlicht werden :)
  3. AW: Reise in die Liebe

    Hallo sonne!

    Freut mich dass es dich interessiert.

    Hier der Link: http://wasistliebe.wa.funpic.de/liebe.txt

    Bin gespannt was du dazu sagst, nachdem du es gelesen hast. Es sollte nichts "gewoehnliches" sein.
  4. sonne

    sonne Tussi

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    AW: Reise in die Liebe

    Ich habe schon einen Teil gelesen, habe im Moment nicht die nötige Ruhe um weiterzulesen. Antworten werde ich dann natürlich auch.

    Was ich aber "vorweg" schon mal sagen möchte: Du erwartest, das keine gewöhnlichen Antworten kommen. Dazu möchte ich Dir sagen, das jeder der sich die Mühe macht Deinen kompletten Text zu lesen, genau das antworten darf was er möchte!!!

    Wir wissen sowieso nicht was für Dich gewöhnlich, ungewöhnlich oder angemessen bedeutet und mit solchen Sätzen erreichst Du nur, das manche gar nichts mehr antworten, aus Sorge Deinem Anspruch nicht zu genügen oder weil sie einfach bei solch einer Erwartungshaltung auf stur schalten....

    Von daher: Freu Dich einfach über jede Resonanz, da hast Du bedeutend mehr von ;)
  5. AW: Reise in die Liebe

    Entschuldigung!

    Es meint: Meinen Beitrag - nicht deine Antwort.
  6. sonne

    sonne Tussi

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    AW: Reise in die Liebe

    Okay :)
  7. Alpha

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    AW: Reise in die Liebe

    Hallo,

    [Ja, ich bin männlich. Auch Männer haben Gefühle :p]

    So das wird jetzt der letzte größere Beitrag von mir werden. Ich habe einiges in nächster Zeit zu tun bezüglich Abitur, aber das ist etwas anderes...

    Das ist jetzt ein recht kompliziertes Thema. Man kann es sich wie so viele längere Beiträge von mir nicht einfach mal so durchlesen, sondern muss sich wirklich Zeit nehmen und auch Lust dazu haben.

    Ich bitte euch auch meinen Beitrag zu bewerten, damit ich weiß, ob euch alles gefallen hat bzw. was auch nicht gefallen hat. Dann kann ich es nächstes mal besser machen, denn man will ja aus seinen Fehlern
    lernen und dann kann ich nächstes mal (noch) besser helfen hoffe ich.

    OK, fangen wir an. Zuerst müsst ihr mal wissen, dass ich schon einiges durchgemacht habe.

    [Das wird sowieso eine Kurzfassung, sonst liest es keiner. Also schön darüber nachdenken! Über alles nachdenken selbstverständlich^^]

    Ich glaube zu wissen, dass ich eine einigermaßen gute Kindheit hatte. Zwar kann ich mich nicht wirklich mehr daran erinnern. Das liegt wohl daran, dass ich seit der ersten Klasse bis zur 6. Klasse gemobbt
    wurde und das dissozieren angefangen habe (Derealisation und Depersonalisation dann später bekommen).

    Und es gab immer wieder schwierige Situationen - früher sowie heute - in der Familie. Mein Vater hat ein Alkoholproblem, wenn er Abends nicht vor der Glotze hängt und sauft, arbeitet er.
    Versprechen haben nichts bedeutet in unserer Familie. Von mir wurde zwar verlangt, dass ich sie immer einhalte, aber von den anderen wurden sie mehr als oft gebrochen.

    Es gab früher schon immer wieder laute Streitereien. Egal ob ich dabei war oder nicht, viele habe ich live miterlebt (könnt ihr euch vorstellen welche belastung das für ein Kind ist?). Es wurde gedroht und es
    wurden Sachen zusammengeschlagen, ganz egal ob das Geschenke von mir an meine Mutter war oder nicht. Das interessierte meinen Vater gar nicht, der konnte sich scheinbar früher schon nicht vorstellen, warum
    ein kleines Kind da weint und heute kann er es umso weniger.

    Meine Mutter war anfangs noch "normal", dann interessierte sich sich immer mehr für ihre Arbeit. Dachte sie wäre jetzt die größte, weil sie 3x befördert wurde und war auch nur noch in der Arbeit. War sie
    daheim, dann hat sie nur telefoniert oder sah fernsehen.

    Ich kann eigentlich nur sagen, die ersten paar Jahre wie ich noch ein Säugling war bis so ca. 4 (evt. bis einigermaßen 7) Jahren waren OK. Ab dann ging es recht bergab.

    Aber will ich euch hier nicht mein Leben aufzählen, sondern kurz gesagt war es einfach nur scheiße. Zumindest die meiste Zeit.

    Ab der 8 Klasse ging es wieder bergauf. Ich wurde in der Schule nicht mehr gemobbt, hatte aber schlechtere Noten. Nun wurde ich nicht mehr von den Schülern gemobbt, sondern von meinen eigenen Eltern.
    Zeitspanne in der ich nicht gemobbt wurde beträgt so ca. ein paar Monate.

    Tja, die einzigen die immer für mich da waren waren meine Großeletern :)

    Zwar habe ich immer alles erreicht (auch größere Projekte) was ich erreichen wollte, aber so richtig Lob habe ich eigentlich nie bekommen. Und selbst Lobe ich mich auch nicht, das muss schon ein anderer
    berurteilen. Aber wisst ihr Leute, das war in etwa so: Wusste man was 1+1 ist, sollte man auch gleich wissen was eine binomische Formel ist. (Vergleich)

    Jaja... erst war es sehr gut, dann wurde es immer schlechter, dann wurde es kurzfristig besser und dann wieder schlechter.

    Zudem kam wie Arbeit, sowie die Hobbies und Schule. Das hat mir dann irgendwann wohl so ziemlich viele - noch mehr - Probleme bereitet wie ohnehin schon. Zwar wurde es nie diagnostiziert, ich bin aber davon
    überzeugt, dass ich eine längere Zeit an Burnout gelitten habe.

    Sowie folgende Sachen:

    - Depressionen
    - Reizbarkeit, Nervosität, "null bock einstellung" (was allerdings recht wenig mit der Pubertät zu tun hatte, sondern wohl eher von der chronischen Müdigkeit und anderen psychischen Beschwerden)
    - Psychosomatische Symptome (Muskelzucken, Schmerzen, .. was weiß ich war eine Menge!!)
    - ADHS-Verdacht, wo ich zu einem Arzt verwiesen wurde, bei dem ich auch war, der sich aber nie wieder gemeldet hat. Aber kein Wunder wie ich sagte ich habe massive Schlafstörungen meinte er nur: Pubertät.
    - Coffeinabhängigkeit (jap gibts.. ich bin froh dass ich sonst nie was probiert habe)
    - dissoziative Zustände -> Derealisation, später: Depersonalisation (nichtmal so schlimm wenn man sie hat. Aber wenn sie dann weggeht und man merkt, was man alles verpasst hat ist es zum verrückt werden... ist wirklich was schlimmes auch!)
    - Ja so im Nachhinein fällt mir nichtmal mehr alles ein, jetzt geht es mir eigentlich wieder relativ gut. Es waren weitaus mehr Probleme.

    Und wenn man bedenkt, dass einen ein einzelnes Problem schon wahnsinnig machen kann und das was ich aufgezählt habe sind ja nur Überbegriffe. Dahinter verbergen sich ja viele andere Symptome. Bei der Depression
    z. B. ... da gehört ja einiges dazu....

    Aber OK.

    So war das bei mir eigentlich eine lange Zeit. Ich befand mich zwischen "der Autobahn, wo man keine Landschaften mehr sieht" (sollte jeder Burnout´ler kennen) und dissoziativen Zustände, wovon ich von mir überhaupt
    nichts mehr mitbekommen habe, was ich eigentlich tat. Träume und Realität verschwanden zum Teil. Gewaltigen Gefühlschaos, zwischen voller 200 % Power und am liebsten Suizid, keine Lust mehr auf alles nicht.

    Und wenn mir nicht vor ein paar Tagen etwas außergewöhnliches passiert wäre, dann wüsste ich nicht, wie lange das noch so weitergegangen wäre.

    Ich will euch jetzt etwas über Liebe erzählen. Aber nicht im dem Sinn, was wohl jetzt jeder von euch denkt. Also jemand der sich jetzt denkt: "Soviel glück, dass ich eine Freundin / einen Freund finde, habe
    ich sowieso nicht brauche ich gar nicht weiterlesen" kann trotzdem weiterlesen, weil 1.) ist das hier nicht der (Haupt-)Fall und 2.) jeder kann einen Freund / eine Freundinn bekommen! Nicht Pessimistisch denken!

    Nein, es geht nicht direkt um die Liebe zwischen Mann und Frau. Weder Sex, noch verliebt sein. Es geht darum, was Liebe eigentlich bedeutet.

    "Hö, was ist denn das dann, wenn es das nicht ist?" -> Hast du das gerade gedacht, habe ich dich ertappt? Hehe, ja, wie ich darauf gekommen bin, kann ich auch nicht sagen. Ich glaube schwer daran, dass
    es eine Eingebung von Gott war, der mir wieder -> das Herz geöffnet hat.

    Den es reicht nicht aus, die Augen zu öffnen. Um wirkliche Liebe zu erkennen, muss man tatsächlich das Herz öffnen.

    Liebe ist etwas, das sich nicht mit Worten beschreiben lässt. Liebe ist mehr, wie eine einzelne Sache. Auch ist Liebe zu komplex um alles zu beschreiben. Liebe ist mehr wie verliebt sein. Liebe hat mehrere Bedeutungen.

    So bis jetzt war das Lesen des Textes ein Kinderspiel. Jetzt beginnt eigentlich erst das, was ich euch wirklich sagen will. Das andere hat aber auch seinen Sinn, sonst hätte ich es nicht erwähnt (mehr dazu
    kommt schon noch, keine Angst^^)


    Ich sagte eben: "Liebe ist etwas, das sich nicht mit Worten beschreiben lässt". Wer das aufmerksam gelesen hat, sprich: Sich gleich Gedanken darüber gemacht hat, so wie man es eigntlich tun sollte, der wird
    sich gedacht haben: "Warum zum Teufel, schreibt er dann so einen Text, wenn wir es eh nicht verstehen werden".

    Ja, wie ein Sprichwort schon sagt:

    "Jemand kann dir die Türe öffnen, hindurchgehen musst du selber!".

    Ich kann euch einen kleinen Teil der Liebe erzählen. Einen Einstieg bieten, weitermachen müsst ihr selbst. Ihr müsst euch viele Gedanken darüber machen. Und wie bereits gesagt: Gedanken reichen nicht aus.
    Und Geld auch nicht. Das Gefühl der wirklichen Liebe werdet ihr auch mit keinerlei Substanzen erreichen können. Es ist - und das habe ich sonst immer gesagt ohne es eigentlich zu verstehen - etwas das
    tatsächlich von Herzen kommt. Man kann eine Million Worte sagen und man würde einen Außenstehenden nicht beschreiben können, wie sich Liebe anfühlt.
    Das ist in etwa das selbe wie Leute, die eine Nahtoderfahrung hatten (Interesse daran? -> Youtube: Nahtod erlebnis). Die können viel beschreiben von der unendlichen Liebe. Dem wunderschönen. Den Bekannte
    wiedertreffen, dem wieder zu Hause zu sein, etc. etc. etc. und sie können auch euch sagen, dass es ein wundrschönes Gefühl ist und viele sagen auch danach, dass sie das Leben nun anders sehen und zu schätzen
    wissen.

    Doch niemand kann euch das Gefühl schenken, dass sie dort erlebt haben - wo auch immer sie gewesen sind!

    Und erst wenn man es kennt - erst dann - und nicht früher (!) wird man verstehen was der Satz: "Geld ist nicht alles" zu bedeuten hat. Denn erst dann verbindet man es mit etwas. Glaubt mir, ich weiß von was
    ich spreche. Man kann nie alles wissen, und schon gar nicht über die Liebe. Aber ich will sagen: Wenn ihr einmal verliebt wart und multipliziert ihr das mit 1000, dann fangt ihr langsam an "wahre Liebe" zu
    spüren. Das ist etwas gewagt von mir, richtig? Evt. fühlen sich jetzt welche angegriffen und sagen: "Ich liebe meine Frau unendlich viel!".

    Ja, das mag sein. Aber zeigst du ihr das auch unendlich mal? Spürst du es mit ihr unendlich mal vom Herzen? Nimmst du alles so wahr, wie du es siehst? Alle Fragen mit Ja beantwortet? Oha, ich bin erstaunt.

    Aber die letzte ist zugegebenerweise eine Fangfrage! Denn: Liebe kann man nicht auf gewöhnliche Art & Weise wahrnehmen. und schon gleich kann man sie nicht sehen.

    Man muss sie spüren. Und wenn man das stärkste Gefühl der Liebe mal hatte wird man wissen wie es ist. Das ist aber ein Problem... danach kann man nicht mehr wissen wie es ist. Man kann es mit Worten beschreiben.

    Aber ist euch schonmal aufgefallen, dass ihr es nicht mehr so spüren könnt? Euere erste Liebe z. B.. Erinnert ihr euch daran? Ihr könnt beschreiben wie es war, richtig? Ihr wisst sicherlich noch wer es war
    und seht die Situation vor euerem geistigen Auge...

    Aber das wichtigste dabei fehlt doch eigentlich, wenn ihr jetzt glücklich verheiratet seit bzw. eine Freundin habt, die ihr noch mehr liebt. Denn ihr wisst nicht mehr wie es war, das andere Mädchen zu lieben.

    Das Gefühl, das kann man sich erst in den Moment vorstellen, wo es auch tatsächlich da ist! Das ist ja das "dumme" daran!

    Das weiß ich jetzt gar nicht anders zu beschrieben. Das ist aber eine sehr wichtige Sache. Macht euch Gedanken darüber, es ist wahr. Das Gefühl erlebt ihr nur in den Moment so stark, wenn es auch wirklich da
    ist. Ihr könnt euch sonst gar nicht vorstellen, wie es ist. Zwar ungefähr... aber es wird nicht klappen. Tatsächlich wird es nichtmal annähernd funktionieren!
    Das Gefühl ist dann etwas ganz anderes. Etwas viel intensiveres, etwas viel schöneres wie nur die Worte... Worte bedeuten hier nicht viel im Gefühl. (Achtung: Nicht denken Worte bedeuten gar nichts, das stimmt
    nicht. Ich will damit eher sagen wenn ihr an Liebe denkt und wollt es beschreiben bedeuten Worte nichts, denn ihr könnt Liebe nicht beschrieben).

    Das ist eine Sache, die ist sehr kompliziert. Da braucht man sicherlich lange, bis man es verstanden hat.

    OK einige von euch werden sich schon die Fragen gestellt haben: "Ok, ok du laberst jetzt hier etwas von der Liebe und warst nie verliebt. Hier ist doch etwas faul?! Willst du uns verarschen. Was soll das jetzt
    - wir warten gespannt auf eine Ausrede!".

    Hehe. Was habe ich euch am Anfang gesagt: Liebe ist mehr wie nur Liebe zwischen Mann und Frau. Liebe ist auch Nächstenliebe. Und Liebe ist sowieso sogut wie absolut Alles.

    Jetzt passt auf. Jetzt werde ich eine kleine Aufgabe stellen und du musst sie lösen! Versteht man die Liebe, wird man sie lösen können:

    --> Warum können sogar Gegenstände, die nicht leben (wie z. B. eine gestrichene Wand) Liebe ausstrahlen?

    Ja, auch Gegenstände, nicht nur Menschen direkt können Liebe ausstrahlen.

    Ich bin gespannt auf euere Antworten. Postet sie, ich bin wirklich gespannt. Und lasst euch Zeit darüber nachzudenken. Denkt nicht eine Stunde darüber nach und auch keinen Tag. Sondern immer und immer wieder
    über einen längeren Zeittraum, bis ihr euch sicher seit was es ist. Aber bitte postet etwas, bevor meine Haare alt und grau sind, ich will ja noch die "Auflösung" bekannt geben *grins*. (Die aber sicherlich
    nicht die einzige Auflösung sein wird. Denn Liebe ist etwas gaaaanz komplexes!)


    So jetzt erkläre ich euch warum ich euch zugetextet habe und meine kurze Lebensgeschichte erzählt habe. Nicht um Mitleid zu bekommen, nicht um mich abzureagieren und nicht um nochmal alles aufzuwühlen (höchstens
    um es zu sortieren und damit umzugehen, aber das steht nicht an erster Stelle).

    Ich sage von mir aus, dass ich im Vergleich zu jemanden, den es viel, viel schlechter geht natürlich "nichts" hatte. Im Vergleich zu einem "gesunden" Menschen hatte ich wohl extrem viel schon durchgemacht.
    Aber im Endeffekt ist es gar nicht so wichtig, was man alles hat. Denn ich will behaupten, man kann alle psychischen, sowie sicherlich auch einige körperliche Beschwerden (psychosomatische sowieso) durch
    LIEBE lösen. Dazu aber später noch mehr...

    So.. jetzt habe ich also einiges mitgemacht. 2 Fragen:

    - Warum sehe ich dies als Geschenk Gottes an?
    - Wie kam ich dadurch von heute auf morgen einfach so auf die Liebe und die Probleme waren sogut wie gelöst? Wirklich so gut wie gelöst!


    Einige denken wohl nun bin ich total verrückt geworden oder was hat das mit Gott zu tun. Warum sollte einen Gott soetwas antun?

    Ich habe in einem anderen Beitrag schon etwas über den Sinn des Lebens geschrieben und natürlich auch über Gott. Gott spielt keine Spielchen, er handelt stehts nach absolut korrekten - für jeden die besten -
    Regeln.

    Das was mir alles passiert ist sehe ich jetzt im Nachhinein natürlich auch noch als schlimm an. Es war nie schön soetwas zu haben.

    Aber wenn ich mir vorstelle, was ich alles in meinen Leben noch nicht erreicht hätte, wenn ich diese Probleme nicht gehabt hätte, dann wäre ich wohl ziemlich enttäuscht, muss ich sagen.

    Ich kann heute anderen Leuten bei ihren Problemen helfen. Ich kann Gutes tun und das macht mich glücklich. Und das will ich auch bald zum Beruf machen als hoffentlich sehr guter Therapeut, der nicht nur ein
    paar Medikamente verschreibt, sondern wirklich in die Menschen hineinsieht und mit den Menschen fühlt (auch wenn wie gesagt Gefühle nie genauso zu fühlen sind, wenn man sie nicht selbst gerade in den Moment
    hat, aber zumindest weiß man ungefähr wie sich der Patient fühlen muss, wenn man selbst ähnliches schonmal gehabt hat, das ist es.)

    Zudem habe ich mir Wissen über Medizin angeeignet. Hätte ich sonst auch nicht gemacht, wäre mir egal gewesen. Heute denke ich anders... es hat sich ein neuer Lebensweg eröffnet. Vermutlich ein besserer wie
    den wo ich einschlagen wollte.

    Ich habe nette Leute kennen gelernt.

    Ich kann mich besser in andere Menschen hineinversetzen denke ich und viele anderen Dinge, die einfach wichtig sind. Man leidet recht viel bei psychischen Problemen. Man kann es halt eben nicht einfach mal
    durch ein paar Medikamente ausgleichen, das ist ein Unterschied zwischen körperlichen Beschwerden.
    Aber man lernt auch viel, wenn man das hat. Und schafft man es rauszukommen, kann man anderen besser helfen.

    Das ist natürlich kein Grund da überhaupt erst reinzukommen sage ich euch! Das wünsche ich keinen! Und ich sage auch wirklich dazu: Wenn ihr merkt, dass etwas schief läuft - SOFORT behandeln und nicht erst,
    wenn es dann wirklich schlimm geworden ist, das bringts nicht, das ist es nicht wert Leute! Sofort Maßnahmen ergreifen.
    Beim Herzinfarkt wartet ihr ja auch nicht, bis er letztendlich einen Herzstillstand hat, um ihn wiederbeleben zu können, sondern ruft sofort den Notarzt. Das klingt absurd ist aber exakt das Selbe!!

    Ja.. und letztendlich war es nochmal ein Geschenk Gottes, dass es mir wieder die Augen geöffnet hat.

    Wie ist das nun eigentlich passiert? Das ist wirklich schwierig und ich kann es auch nicht ganz beschreiben. Ich war so beim Zimmer umräumen. Irgendwie sogar mit dem Hintergrundgedanken: Ich halte es einfach
    nicht mehr aus zu Hause, ich haue ab. Ich wusste irgendwie ich haue nicht ab, aber ich glaube ich hätte das unbewusst gemacht, das wäre mir scheißegal gewesen, weil doch wieder etwas belastendes passiert
    wäre und meine Familie mit am belastendsten ist für mich. Ich wollte einfach darauf vorbereitet sein, jederzeit abhauen zu können.
    Ich habe mein komplettes Zimmer ausgeräumt ^^ Jetzt ist nur noch etwa 1 Quadratmeter wichtiges Zeug.. alles schön zusammengepackt. (Nein, hat natürlich niemand bemerkt.. ich sagte ich räume um, bringe Ordnung rein ;-))

    Ja dann habe ich mir seit langen wieder Fotos angesehen von früher... es gab schon einige schöne Momente. Aber wie gesagt, da war ich wirklich noch sehr klein... und ab so ca. 5 Jahren habe ich gar keine
    Erinnerungen mehr. Tja, Leute können sich eben ändern. Positiv sowie leider auch negativer.
    Es wurde ja auch nie hergegangen und gesagt wir sehen uns jetzt mal ein paar Fotos an... nichtmal auf ansprache wurde das gemacht, wirklich traurig.

    Das war aber noch nicht der Auslöser, war mir alles klar.

    Aber als ich dann meine Poesiealben ansah verstand ich auf einmal das was ich früher nicht verstanden habe. Die früher scheinbar "einfach abgeschriebene" Sprichwörter von vorwiegend älteren Leuten habe ich reinschreiben
    lassen wirkten früher auf mich nicht besonders...

    Heute weiß ich: Jeder wählt das Sprichwort, das seine Lebenseinstellung von ihm spiegelt. Eine Lebenseinstellung von ihm. Und der- oder diejnige steckt Arbeit rein, sich so ein Sprichwort auszusuchen oder
    gar selbst zu schreiben. Extra für mich. Und so schöne Sprichwörter. Und sogut wie alle davon konnte ich auf einmal deuten. Und alle hatten irgendwie den Kern Liebe. Und alle waren mit Herzen verfasst.

    Ich konnte ehrlich gesagt gar nicht verstehen, wie Leute sich so viel Mühe für einen machen können, wobei sie einen doch nichtmal richtig kennen. Das ist Liebe.

    Den meisten erscheint es als "normal" oder "sollen sie sich halt eintragen, wenn sie lust haben / nichts zu tun haben...", aber ich habe die ganze Zeit nie so schöne Sachen gelesen, wie in den paar Alben.

    Und das war dann letztendlich auch der Auslöser. (dazu gleich mehr.. siehe weiter unten).

    Man vergisst nur was andere für einen tun. Aber in allen was man tut steckt Liebe. In dem einen evt. etwas mehr und in dem anderen etwas weniger. Aber jeder kann es spüren, man muss es nur wollen. Das ist
    Liebe.

    Es kommt nicht darauf an ob es ein großes Geschenk ist oder ein kleines. Niemand hat sich ein paar Wochen hingesetzt und sich das "perfekte" Sprichwort ausgesucht. Aber jeder hat sich sehr viel Mühe gegeben
    und hat das Sprichwort ausgwähle, das ER / SIE am BESTEN von allen fand. Und das vertritt von jeder Person die Lebenseinstellung, wie er die Welt sieht. Und das zu erkennen und zu hinterlassen ist Liebe.

    Und das ist nur ein Beispiel von ganz, ganz vielen.

    Verliebte Paare... auch wenn der Mann oder die Frau eigentlich das Hobby von der anderen Person nicht teilt, mag sie es plötzlich, wenn sie verliebt ist. Warum ist es so? Schon verraten... es ist die Liebe.

    Wir machen andere glücklich, indem wir Spaß mit ihnen haben. Und werden selbst glücklich, indem wir erkennen, dass die anderen Leute Spaß daran haben. An der Sache. An dir selbst, derjenige, der die Aktivität
    teilt. Das ist Liebe. Dass man Glück teilt, Freude, aber auch Trauer und Schmerz. Alle Gefühle ist Liebe. Liebe ist alles und es ist dauernd um uns herum.

    Warum gibt es dann Leute, die aggressiv sind oder einen schlechten Charakter haben? Nicht alleine die Person ist schuld. Seht mal tief in die Person hinein. Wir alle sind daran schuld, dass die Person so
    ist wie sie heute ist. Gewagte Aussage? Teils, aber nicht wenn man sich ein paar Überlegungen macht!

    Denn: Jeder kann helfen. Und wenn niemand hilft und der Person keine Liebe geschenkt wird, dann sieht er nunmal keinen Lebenssinn mehr und wird aggressiv oder anderes... Er gibt sich Mühe für etwas, was er
    erarbeitet. Dabei ist es ganz egal ob das nun besser oder schlechter ist. Seine Arbeit, seine Kraft steckt da drin!

    Und es ist auch egal, ob jemand einen höheren Intelligenzquotienten hat wie der andere. Jeder Mensch ist gleich viel Wert!

    Die einen mögen das mehr sehen wie die anderen. Ich muss dazu sagen: Ich war auch nie besonders an Religion interessiert, gehe auch heute sogut wie nie in die Kirche. Aber ich bete ab und zu und habe mir
    Gedanken über die Welt und Gott gemacht. Und dabei zu mir selbst gefunden!

    Und das kann jeder. Nur den einen ist es nicht so klar wie den anderen.

    Nochmal zu dem scheinbar "bösen" Menschen zurück (ok, es gibt Aussnahmen, die man scheinbar nicht ändern kann.. dann ist es besser loszulassen. Aber man sollte es zumindest versuchen, dass man auch die
    scheinbar gefühlslose Person noch gut werden lässt... damit sie wieder das Schöne an der Welt sehen. Weil nur das haben sie verloren!).
    Stellt euch vor ihr hättet von heute auf morgen niemanden mehr. Noch schlimmer: Jeder schimpft nur über euch. Stellt euch vor ihr arbeitet hart, aber bekommt kein Lob. Keine geteilte Freude. Nicht an eueren
    Hobbies und ihr bekommt nichtmal Freude daran, wenn ihr anderen Freude schenken wollt. Ihr wollt etwas Gutes tun, aber andere mögen euch einfach nicht. Und das schlimmste: Sie sagen dir nicht warum sie
    dich nicht mögen.

    Dann wirst du wie der "böse" / die "böse" enden... hier fehlt Liebe, der Überbegriff für alle Gefühle.

    Versteht ihr endlich was ich meine? Selbst in einem "Guten Tag" oder einem Text, dem man mit Liebe Grüße und ein paar Glückwünschen abschließt - und es auch so meint, steckt Liebe. Das ist einen nur nicht
    BEWUSST bekannt, weil man darüber nicht nachdenkt. Jetzt habt ihr darüber nachgedacht. Jetzt denkt ihr noch etwas mehr darüber nach und ihr werdet es bewusster wahrnehmen können, glaubt mir.
    Wir wissen alle was Liebe ist. Es ist etwas angeborenes, unverwechselbares. Und es ist komplexer wie wir je in unserem Leben annehmen können. Das ist Liebe.

    Liebe bedeutet nicht nur Freude, Spaß, schöne Aktivitäten zu teilen. Liebe ist nicht nur Glück, Gesundheit und alle guten, positiven Gefühle.
    Nein. Lücke ist auch Trauer, Schmerz, Tod, alle negativen Gefühle. Denn damit bringen wir doch letztendlich unsere Liebe erst richtig zur Geltung. Da wird einen doch erst klar, was man sonst alles so am
    Leben hat! Man trauert mit anderen Leuten.

    Ich denke manchmal müssen einfach mal schlimme Dinge passieren, damit man wieder merkt, was man doch eigentlich hat. Ich will das natürlich nicht ins positive ziehen. Aber im Nachhinein sollte man auch einen
    Nutzen daraus ziehen, auch aus Scheinbar nur "schlechten", wo "nichts positives" dran zu sein scheint.

    Nehmen wir den schrecklichen Terroranschlag her: Alle Leute haben getrauert. Kamen von überall her. nicht nur angehörige. Alle Leute hat es betroffen! Das ist Liebe. Gemeinsamkeiten.

    Wenn einen das klar wird, dann merkt man dass Liebe viel mehr ist. Es bekommt langsam eine ganz neue Perspektive. Eine erweiterte Perspektive. Das Wahre, Tatsächiche, so wie es wirklich ist!

    Und Liebe ist noch viel mehr als das. Ich bin sicher man könnte es tatsächlich bis in die Unendlichkeit ziehen, was Liebe alles ist. Liebe ist glaube ich sogar alles. Nur es gibt Sachen und Leute, da spürt
    man sie nicht oder weniger wie in anderen.

    Liebe umgibt uns und begleitet uns... beschützt uns, fühlt mit uns. Jeder ist göttlich, jeder ist ein Teil der Liebe.

    Für jemanden, der das nicht begreift, klinge ich höchstwahrscheinlich wie ein irrer, bessessener der die Welt nur happy sieht, sich evt. mit Drogen volldröhnt, was weiß ich.

    Für diejenigen unter euch, die das aber verstehen, die werden meinen Text noch viel weiter ergänzen können. Die werden ihr Leben (wieder) genießen lernen. :)

    Noch ein Beispiel, das mir eben spontan eingefallen ist: Heroinabhängige kommen gaanz, ganz, ganz, ganz schlecht davon wieder weg. Das weiß wohl jeder. Sie werden oft trotz vielen Entzügen wieder rückfällig,
    obwohl sie den festen Willen dazu haben! Der wille reicht hier oft nicht aus.
    Haben sie jedoch einen Freund bzw. eine Freundin, die den / die Süchtige(n) liebt und umgekehrt ist es einfacher. Hat man noch Kinder ist der Halt noch stärker. Und ich erzähle euch hier keine Geschichten,
    sondern es ist definitiv so.
    Viele, die Heroin nehmen denen fehlt genau der Teil des Lebens. Sie fühlen sich nur mit der Droge geliebt. Macht die Augen auf und beschimpft sie nicht als "Junkies". Sondern seht tief in sie hinein und seht
    ihre gebrochenen Herzen, die wieder zusammenwachsen müssen.


    OK, oben habe ich geschrieben "Und das war dann letztendlich auch der Auslöser.", das war auf die Alben bezogen. Ist noch in Erinnerung, ja? ^^ Gut :)

    Ich hatte das schon vor 2-3 Wochen mal gelesen, da bin ich auch ins Weinen ausgebrochen. Aber diesmal kamen irgendwie die Gefühle zum Vorschein. Ich habe mich kurz danach aufs Fahrrad gesetzt und bin durch
    den Wald gefahren.
    Mit einem Schlag war meine Derealisation, die ich ganze 7 Jahre lang (!) gehabt habe verschwunden!

    Ist bist jetzt so. Ich kann jetzt mehr oder weniger zwischen Derealisation und nicht Derealisation wechseln. Eine recht coole Sache. Nur wenn ich daran denke dann ist sie weg. Einfach so. Dann nehme ich
    alles klar war.

    Das ist echt eine tolle Sache. Dadurch kann ich jetzt auch wieder etwas fühlen. Ich gehe auch Leute weniger aus dem Weg, sondern eher auf sie zu... naja auf jeden Fall mehr wie vorher.

    Zwar spreche ich immer noch in der Derealisation und nehme es nicht wahr, wenn ich spreche. Aber zumindest kann ich mir vorher bewusster überlegen, was ich sagen werde. Und das ist einfach der Wahnsinn.
    Ich bin wieder ICH. Mein Unterbewusstsein lasst es wieder zu, dass die informationen als Bewusstsein vordringen. Einfach so... sicherlich spielte das Beschäftigen mit der Derealisation vorher auch eine Rolle,
    aber die Erkenntnis der Liebe und dass ich zwar die schlechten Ereignisse dissozieren kann, aber dadurch leider auch die wunderschönen verpasse hat irgendwie einen Schalter bei mir umgelegt.

    Ich erkenne jetzt dass es besser ist keine solchen Zustände zu haben. Klar gibt es immer wieder schlechte Ereignisse. Aber die wunderschönen überwiegen doch meistens - nur nimmt man sie oft nichtmal wahr (Großer Fehler!).

    Und es wäre mir einfach zu schade. Ich lebe jetzt und hier: Warum sollte ich ein so großes Geschenk Gottes wie die Liebe nicht spüren können? Warum sollte ich dieses Geschenk nicht annehmen? Es ist zwar
    leichter alles wie durch eine Watte zu betrachten (Vergleich: Wie beim Autofahren... da befindet man sich ja auch in Trance), aber man verpasst so viel... das ist es mir nicht wert.

    Und andere Probleme gingen dadurch auch weg. Eine etwas freundlichere Einstellung hat die Leute in meiner Umgebung freundlicher gemacht. Ich vertrage mich mit meinen Eltern wieder besser und auch wenn man
    nicht von heute auf morgen die besten Freunde werden kann, spüre ist, dass es von nun an steil bergauf (positiv) geht!

    Ich will euch noch etwas sagen, was mir sehr viel bedeutet: Ich hatte wieder das Gefühl wie vor etwa 10 Jahren, wie ich noch ein kleiner Junge war und bei meiner Oma und bei meinen Opa unten in der Wohnung
    gespielt habe. Und ich habe alles wieder bewusst wahrgenommen. Es war so wie wenn ich endlich wieder zu Hause gewesen wäre! obwohl ich es doch eigentlich die ganze Zeit war, waren nur jetzt die Gefühle da.
    Und es ist unbeschreiblich schön. Es ist zwar auch etwas anstrengend, aber es ist einfach zu kostbar um sich nicht die Mühe zu machen, es spüren zu wollen!

    Ich saß bei meiner Oma, sieh sah wie gewöhnlich Fernsehen. Und ich aß meine Semmel. Die sagt normalerweise keinen Ton, wenn ihre Lieblingssendung läuft, aber an diesen Tag, genau zu dem Zeitpunkt, wo meine
    Gefühle mit am Stärksten waren, frage sie mich an was ich denke. Und das ist jetzt kein Witz, sondern wahrheit! Das hat sie glaube ich noch nie gesagt und schon gleich nicht unter ihrer Lieblingssendung.
    Das haute mich einfach aus den Socken.

    Man überträgt selbst Liebe, wenn man nur daran denkt. Andere können das spüren, glaubt mir. Und ich habe schon viele andere Leute gehört, die das gleich sagten, nur von dem Zeitpunkt an, wo ich es selbst
    erlebt habe, glaube ich es wirklich! Es ist einfach so. Andere spüren das, und das muss auch nicht wissenschaftlich bewiesen sein, sondern das ist Angeboren wie das Atmen :)

    Das veranlasst mich dazu auch zu sagen, dass man (fast) alle Probleme lösen kann. Man benötigt nicht viele Medikamente und auch keine Ausbildung zum Therapeuten (die wäre von Vorteil, aber muss nicht sein).
    Man muss den Menschen das schenken, was ihnen ja eigentlich fehlt. Denn die meisten Probleme werden ja dadurch verursacht, dass die Menschen nicht verstanden werden, sich nicht verstanden fühlen (=fehlende
    Liebe) oder anderes...

    Ich sehe nun die Aufgabe eines Therapeuten anders wie früher. Man muss - wie ich es früher sah [vor ein paar Tagen] - natürlich in erster Linie versuchen in den Menschen hineinzusehen und mit ihm zu fühlen.
    Was ich aber früher gesehen habe war: "Man muss die Prolbeme lösen, indem man den Menschen versteht, Gespräche führt, etc. etc. etc.".

    Heute ist es: "Man muss den Menschen wieder zeigen, dass es Liebe gibt und es sich lohnt zu leben".

    Der Effekt ist der selbe. Die Probleme verschwinden. Und jemand, der sich nicht auskennt wird die 2 Aussagen als gleich ansehen. Es sind aber 2 ganz unterschiedliche Aussagen.

    Bei der ersten sieht man das Problem und konzentriert sich auf das Problem um es zu lösen. Klar konzentriert man sich auf den Ursprung und versucht den zu lösen. Aber wer kommt hier auf Liebe? Wer versteht
    überhaupt das Wort Liebe?

    Für mich hat es eine andere Bedeutung bekommen.

    Und auch wenn der ein oder andere das hier evt. nicht ganz versteht, ist das nicht so schlimm. Wichtig ist, dass es einfach von Herzen kommt und man der Person helfen will, dann übergibt man die Liebe automatisch.

    Man darf es nur nicht als Aufgabe ansehen. Und wie man etwas löst ist eigentlich nicht sooo wichtig, sondern eher dass es schnell, effektiv und eben für immer gelöst wird und er arme Mensch danach wieder
    ein wunderschönes Leben führen kann! :)

    Das ist es!

    Liebe wird man nicht von heute auf morgen verstehen. Aber man kann mit der Zeit besser darin werden und man wird die Fortschritte Schritt für Schritt im Nachhinein betrachten können!

    Denkt daran: Ihr müsst nichts neues lernen, alles steckt schon in euch! Ihr müsst nur euer Herz öffnen wollen und es zulassen. :)

    --> Und jetzt noch eine kleine Frage an die Therapeuten unter euch und auch diejenigen, die schon anderen geholfen haben: Was war es letztendlich, was euch dazu veranlasst hat zu helfen? Wie habt ihr geholfen
    und mit welcher Einstellung? War das Problem lösen im Vordergrund oder war es einfach die Nächstenliebe zu dem Menschen?

    Das würde ich sehr interessant finden.

    Und noch etwas zum Schluss: Ich habe mir überlegt, ob schlechte, böse Handlungen nur Kurzschlüsse sind, weil man nicht in sein Herz sehen wollte oder andere einen keine / zu wenig Liebe geschenkt haben.
    und ob es nur vom Unterbewusstsein kommt. Den wenn einen bewusst die Liebe bekannt ist, könnte man keine schlechten Taten machen (außer man hat die total falsche Ansicht...). Wenn es nur vom Unterbewusstsein
    kommen würde, weil einen Liebe nicht bekannt ist, dann würde sogar das Gesetz außer Kraft gesetzt sein. Weil nur Handlungen, die einen auch bewusst sind, nur dafür kann man haften (oder so ähnlich).

    Das ist doch eine Überlegung wert... Mehr wie eine... nicht um das Gesetz außer Kraft zu setzen *lol*, nein, sondern um endlich zu verstehen, was sich alles hinter den Begriff versteckt.


    Ach ja: Wie ihr seht, ich hatte einige Probleme und stand kurz vor dem Suizid. Und von heute auf morgen kam - ganz unerwartet - eine Erleuchtung. Ihr könnt nie wissen, wann sie kommt. Aber wartet darauf und
    probiert Sachen aus. Ändert euch, macht dies und das anders, versucht positiv zu denken und Gutes zu tun. Und seid nicht so traurig, falls es mal wieder nicht geklappt hat. Egal - es ist der Enderfolg der
    zählt! :) Ein geschenktes Lächeln bekommt ihr zurück :)
    Ich will euch damit sagen: Stürzt euch nicht in den Freitod. Das Leben ist viel zu kostbar um es wegzuwerfen. Es mag euch jetzt aussichtslos erscheinen. Mir ging es vor einer Woche nicht anders. Aber man kann
    sich manchmal auch in wenigen Wochen ändern. Oft reicht es die Ansichten zu wechseln und aufzuräumen. Zu sortieren, evt. ein neues Leben anfangen.

    Oft schafft man es nicht alleine. Dann sucht euch bitte, bitte, bitte professionelle Hilfe! Die wollen euch helfen, glaubt mir. Sonst wären sie keine Therapeuten geworden! Ihr könnt das Leben noch genießen,
    ihr müsst nur darüber reden und das Gute sehen! Und das sollt ihr auch.

    Ich wünsche euch alles LIEBE - jeden von euch! - und auch gute Einfälle, damit ihr schön weiterdenkt und was ergänzt und wenn es nur für euch ist (ist es indirekt auch für andere, denn ihr überträgt es...)

    Ich hoffe ihr seht den Begriff Liebe nun etwas anders. Mit mehr Respekt. Mit etwas viel kostbareren, wie ihr es ohnehin schon gesehen habt. Und holt die Liebe hervor, egal in welcher Art und Weise.
    Und denkt auch etwas darüber nach. Tut es für euch ;-)

    Liebe Grüße :)
  8. Alpha

    Alpha Administrator Staff Member

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    AW: Reise in die Liebe

    hab den text mal hier rein kopiert
  9. Enma Ai

    Enma Ai Schattenaktivist

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    AW: Reise in die Liebe

    Grüße!

    Habe alles gelesen und gehe das für mich wichtige mal Stück für Stück durch.

    Die Beschreibung Deiner früheren Probleme, ich denke das hat jeder Teenager auf der ganzen Welt durchgemacht. Ob glückliches Elternhaus oder nicht. Jetzt hattest Du noch das Pech, das Deine Kindheit nicht so toll war( Obwohl Du erst schreibst, dass sie einigermaßen gut war, es aber mit den folgenden Sätzen wieder zurücknimmst). Aber aber da bist Du wahrlich nicht alleine mit.

    Der Punkt "Wenn man das stärkste Gefühl der Liebe mal hatte wird man wissen wie es ist. Das ist aber das Problem... danach kann man nicht mehr wissen wie es ist"
    Stimme ich überhaupt nicht zu. Klar hast Du recht, das Gefühl ist am stärksten wenn man es erlebt, der Mensch ist nunmal ein lineares Wesen. Aber man weiß es noch. Sonst wären die Emotionen Sehnsucht, Vermissen, Trauer etc nicht existent.
    Das mit der ersten Liebe..ist doch auch einleuchtend, dass man die heute anders betrachtet als damals. Nicht mehr dasselbe fühlt. Denn man hat die Sache verarbeitet, ist darüber hinwegkekommen, hat sich weiterentwickelt. Ich denke mal, fast jedem wurde einmal das Herz gebrochen. Ob von der ersten Liebe( Wer ist heute schon noch mit seiner ersten Liebe zusammen ?) oder von Eltern oder Freunden. Und die, die sich nicht aus Verzweiflung umgebracht haben, haben damit mehr oder weniger abgeschlossen. Und sich im Laufe der Zeit frei für Neues gemacht.

    Zu Deiner Aufgabe

    Warum können sogar Gegenstände, die nicht Leben (wie z.b. eine gestrichene Wand ) Liebe austrahlen.

    Meine Antwort: Können sie nicht. Sie können es nur insofern, als dass ich sie mit dem Gefühl der Liebe assoziiere. Also strahlen sie durch mich für mich Liebe aus (Ist das richtiges deutsch?) Nehmen wir Deine gestrichene Wand. Diese Wand kann durch die Lebenserfahrung und damit verbundenen Assoziationen für den einen positiv wirken, für den anderen aber, durch dessen Erfahrungen und Assoziationen, das genaue Gegenteil. So ist es nicht der Gegenstand der etwas ausstrahlt, sondern ich selbst mit meinen Assoziationen, mit denen ich diesen Gegenstand belege. So ist es mit anderen Gegenständen auch. Ein Herz zum Beispiel. Für mich ist es ein Symbol der Liebe, für den Herzchirurgen das Symbol für Arbeit und Wohlstand, für Kannibalen eine Delikatesse. Ich kann noch mehr Beispiele anführen, aber ich denke, es ist klar was ich meine.

    Mit Deiner Beschreibung von Gott kann ich nicht viel anfangen.Daher ist der Satz: "Gott spielt keine Spielchen, er (ER?) handelt stets nach absolut korrekten - für jeden die besten - Regeln" nicht nachvollziehbar. Ich sehe mir die Welt an und ziehe für mich den Schluß(falls soetwas wie Gott/Götter existiert) dass er/sie/es eben nicht handelt. Vollkommen neutral dem Geschehen seinen Lauf lässt. Laissez Faire im kosmischen Ausmaß sozusagen. Auch hier ist bei Dir (und anderen) wie mit den Gegenständen. Du assoziierst die Idee Gott mit Liebe,Allmacht etc. , also strahlt diese Idee das auch für Dich aus. Kurz gesagt:

    Was man glaubt, ist für einen wahr.

    Deine zweite Frage

    Was war es letztendlich, was euch dazu veranlasst hat zu helfen? Wie habt ihr geholfen und mit welcher Einstellung?
    Da ich weiß wie es ist, wenn man keine Hilfe hat und alleine ist, möchte ich das Gefühl und die Situation bei anderen vermeiden. Denn ich möchte ein harmonisches Umfeld haben, in dem niemand leidet. Man kann also sagen, dass es aus Egoismus geschieht. Ich möchte nicht, das jemand anderer leidet, weil es mir dann auch schlecht geht. Also behebe ich dass, indem ich helfe und es dem anderen und dadurch auch mir besser geht.
    Das ist für mich der Begriff der Nächstenliebe.(Bin kein Christ!!) Ich habe durch sprechen geholfen,durch zuhören, anpacken, mit Geld und auch manchmal für Geld.

    Deinen Rat Hilfe zu suchen bei Problem unterstreiche ich voll und ganz!

    So das war es erstmal. Entschuldige mich für die häufige Verwendung des Wortes "Assoziation".

    Falls ich irgendwo Fehler gemacht habe, bitte bescheid geben, hier kann man Alpha sei dank jederzeit editieren.
    Last edited by a moderator: Sep 23, 2009
  10. AW: Reise in die Liebe

    Schoen, so habe ich es mir vorgestellt. kann ich nur zustimmen.

    und das "nichts tun" kann ja auch eine regel sein. von daher...

    naja muss leider noch aribeiten. wuensche euch allen trotzdem noch einen schönen abend. werde vermutlich nichtmehr vorbeisehen, aber ihr habt es schon erfasst.

    lg.

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