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Körperliche Fitness in Geowissenschaften

Discussion in 'Arbeit und Bildung' started by death_metal, Sep 24, 2009.

  1. death_metal

    death_metal New Member

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    hi

    ich habe mich in letzter zeit ein wenig über das studienfach geowissenschaften informiert.. da ist öfters die rede davon, dass man körperlich fit sein sollte, da man oft auf antrengende exkursionen geht. Nun bin ich nicht gerade das, was man körperlich fit nennen würde.. also ich mache keinen sport oder so.. ich bin jetzt auch nicht total unbeweglich, aber wenn da die rede ist, vonwegen man müsste manchmal tagelang in der wüste ausharren oder bei schnee und eis in der baugrube arbeiten, werd ich schon ziemlich nachdenklich.. denn so wetter fest bin ich sicher nicht.. ich schwitze sehr leicht und eben so schnell wird mir arsch kalt wenn das wetter kacke ist^^
    ist das ein grund, doch über ein anderes studium nachzudenken? Auf was genau muss ich vorbereitet sein? Hat da schon jemand erfahrungen mit gemacht?
  2. sonne

    sonne Tussi

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    AW: Körperliche Fitness in Geowissenschaften

    Eigene Erfahrung mit einem Studium in Geowissenschaften habe ich nicht, aber ich wie bei fast allen Dingen im Leben ist es auch hier so: Du mußt es ausprobieren. Wenn Du den Beruf Deines Lebens nicht erlernst ohne es wenigstens versucht zu haben ärgerst Du Dich vielleicht für immer.
    Hier habe ich einen Link:

    http://ranking.zeit.de/che10/CHE?module=WasIst&do=show&esb=42&ab=

    Dort wird einerseits auch von körperlichen Einsätzen gesprochen, aber eben auch davon das es unterschiedliche Schwerpunkte gibt und man entsprechend seiner Neigung auf verschiedene Unis gehen kann.

    Lass Dich nicht von einem Berufstraum abhalten, weil Du schwitzt, frierst oder Dich nicht fit fühlst! Ausserdem: fitter werden kann man immer, bis zur ersten Exkursion ist noch eine Menge Zeit ;)
  3. blaustern

    blaustern Moderator

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    AW: Körperliche Fitness in Geowissenschaften

    Wie sonne schon schrieb, bei den Geowissenschaften gibt es unterschiedliche Einsatzmöglichkeiten. Dies kann durchaus eine überwiegende Tätigkeit im Freien sein, eine Tätigkeit in Bergwerken oder auch Laborarbeiten. Ich denke eher, dass von allen Tätigkeiten etwas dabei sein wird.
  4. criticalmass

    criticalmass Supergoogler

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    AW: Körperliche Fitness in Geowissenschaften

    Ich habe ein paar Freunde, die Geowissenschaften studiert haben, und kann die Aussage mit den unterschiedlichen Ausprägungen bekräftigen. Zuallererst mal ist die Frage, welche Disziplin aus der Familie der Geowissenschaften Dich interessiert (Geologie, Geographie, Geotechnik, etc.) und welche Art Studiengänge oder Ausrichtungen die Uni anbietet (Schwerpunkt Lehre, Forschung, Ingenieurswesen,...) - das gibt schon mal Hinweise darauf, wie anstrengend das Studium und der Job hinterher werden.

    Unbenommen davon gibt es im Studium immer Exkursionen, die wieder bestimmte Schwerpunkte haben - sei es nun Vermessen, kulturgeographische Befragungen, Probensammeln (Bodenproben, Gesteinsbohrung, Gewässer, Luft...), und hinterher eine Menge Rechnerei.
    Einige Grundstudiumsexkursionen sind Pflicht und sollen auch ein bisschen fordern, um dem Studenten eine Entscheidungshilfe zu geben ob es wirklich das richtige Fach ist: Klassisch ist die Bodenprobenexkursion mit einem 2m-Bohrstock, den man mit Vorschlaghämmern in den Boden hauen muss, um ihn dann wieder rauszuziehen. Gehen die Studenten dem Dozenten auf die Nerven, sucht er eine Parzelle mit schwerem Lehmboden - dann kommt der Stock nämlich nicht mehr alleine raus, und man kann ihn mit dem Spaten wieder ausgraben. Aber das ist eher die Ausnahme.
    Die "großen" Exkursionen sind immer eine Angelegenheit der Wahl - wer es toll findet, im Winter in den Alpen den Baumdurchmesser an der Vegetationsgrenze zu messen, kann das tun; man kann aber auch eine Einzelhandelsbefragung in einer Großstadt oder eine Erosionsuntersuchung in den Pfälzer Weinbergen (mit Verkostung) mitmachen.

    Insgesamt würde ich sagen: Du solltest nicht ganz unfit sein, z.B. mal 2 Stunden am Stück wandern können; und die Investition in Outdoorklamotten nicht scheuen. Dir sollte es nichts ausmachen, Klamotten dreckig zu machen und schwarze Ränder unter den Fingernägeln zu haben, und Du solltest keine zwei linken Hände haben - dann macht das Studium viel Spaß, und Du erlebst Dinge die Dir sonst nie passiert wären.
    Ach ja, und die Geo-Parties, die ich miterlebt habe, waren immer die besten auf dem Campus :)

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