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Wer ist Weltweit bekannter Rihanna oder marilyn manson
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<p>[quote="zisselmann, post: 1557807, member: 127625"]Nahrungsergänzungsmittel mit Zistrose (Cistus) werden meist mit dem Versprechen einer Stärkung des Immunsystems "starke Abwehrkräfte" angeboten. Zugelassene Werbeaussagen gibt es dafür jedoch nicht. Entsprechende Aussagen mancher Anbieter – vor allem mit Blick auf die Corona-Pandemie - wurden vom Portal <a href="https://www.lebensmittelklarheit.de/produkte/anzeige-alles-fuer-die-gesundheit-des-reformhauses-boermel-ernst" target="_blank" class="externalLink" rel="nofollow">Lebensmittelklarheit</a> der Verbraucherzentralen abgemahnt. Wegen der fehlenden Werbemöglichkeit sind solchen Produkten häufig andere Mikronährstoffe zugesetzt, die das Immunsystem für eine normale Funktion benötigt, beispielsweise Vitamin C, Selen oder Zink. Die Werbeaussage bezieht sich damit nicht auf Cistus, sondern auf das zugesetzte Vitamin bzw. den Mineralstoff.</p><p><br /></p><p>Immer wieder ist aber auch von einer "keimtötenden Wirkung gegen Bakterien, Pilze und Viren" (oft auch mit Bezug auf das neuartige Coronavirus (SARS-CoV-2) die Rede, werden Erfolge bei Akne, Neurodermitis oder Mandelentzündung gepriesen und Cistus als wirkungsvolle Karies-, Parodontose- und Erkältungsprophylaxe dargestellt. Auch wenn es (teilweise) Studien dazu gibt – all diese Aussagen gelten nicht für Nahrungsergänzungsmittel. Denn diese dienen weder der Heilung noch der Linderung von Krankheiten, beides ist Aufgabe von Arzneimitteln. Deshalb werden Nahrungsergänzungsmittel auch nicht auf eine mögliche Wirksamkeit geprüft.</p><p><br /></p><p>Die Europäische Lebensmittelsicherheitsbehörde EFSA hat die Studienlage zu der einzigen beantragten, gesundheitsbezogenen Angabe (antioxidative Eigenschaften) für <i>Cistus incanus</i> (Hairy rockrose) bewertet und als nicht ausreichend bewiesen eingestuft. Entsprechende Werbeaussagen sind daher wegen Irreführung verboten. Verklausuliert wird trotzdem so geworben, beispielsweise mit Aussagen wie "mit den wertvollen Inhaltsstoffe der Cistrose. Sie ist ein reichhaltiger Polyphenol-Lieferant. Diese sekundären Pflanzenstoffe sind bekannt für ihren antioxidativen Effekt". Welcher konkrete gesundheitliche Vorteil für Anwender daraus entstehen soll, bleibt unklar.</p><p><br /></p><p>Wer überempfindlich auf Zistrosenkraut reagiert, sollte sicherheitshalber auf alle Arten Zistrosen-Produkte verzichten. Neben allergischen bzw. Überempfindlichkeitsreaktionen reagieren manche Menschen auch mit Magenschmerzen und Übelkeit. Aufgrund des möglicherweise hohen Polyphenolgehaltes könnte es zu Wechselwirkungen mit Medikamenten kommen.</p><p><br /></p><p>Cistuskraut stammt häufig aus Wildsammlungen. Werden bestimmte Standorte zu häufig genutzt, entsteht für die Pflanzen Stress und sie bilden als Fraßschutz größere Mengen von lebertoxischen <a href="https://www.klartext-nahrungsergaenzung.de/wissen/projekt-klartext-nem/pyrrolizidinalkaloide-natuerlicher-frassschutz-gefaehrdet-die-gesundheit-13361" target="_blank" class="externalLink" rel="nofollow">Pyrrolizidinalkaloiden (PA)</a>. Theoretisch könnten Zistrosen-Produkte bakteriell belastet sein, könnten sie Schwermetalle (aus dem Boden), Schimmelpilzgifte (Mykotoxine) und Pestizide enthalten, auch weil es sich vielfach um Wildsammlungen handelt.</p><p><br /></p><p>Quelle: <a href="https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/lebensmittel/nahrungsergaenzungsmittel/zistrose-48529" target="_blank" class="externalLink" rel="nofollow">https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/lebensmittel/nahrungsergaenzungsmittel/zistrose-48529</a>[/quote]</p><p><br /></p>
[quote="zisselmann, post: 1557807, member: 127625"]Nahrungsergänzungsmittel mit Zistrose (Cistus) werden meist mit dem Versprechen einer Stärkung des Immunsystems "starke Abwehrkräfte" angeboten. Zugelassene Werbeaussagen gibt es dafür jedoch nicht. Entsprechende Aussagen mancher Anbieter – vor allem mit Blick auf die Corona-Pandemie - wurden vom Portal [URL='https://www.lebensmittelklarheit.de/produkte/anzeige-alles-fuer-die-gesundheit-des-reformhauses-boermel-ernst']Lebensmittelklarheit[/URL] der Verbraucherzentralen abgemahnt. Wegen der fehlenden Werbemöglichkeit sind solchen Produkten häufig andere Mikronährstoffe zugesetzt, die das Immunsystem für eine normale Funktion benötigt, beispielsweise Vitamin C, Selen oder Zink. Die Werbeaussage bezieht sich damit nicht auf Cistus, sondern auf das zugesetzte Vitamin bzw. den Mineralstoff. Immer wieder ist aber auch von einer "keimtötenden Wirkung gegen Bakterien, Pilze und Viren" (oft auch mit Bezug auf das neuartige Coronavirus (SARS-CoV-2) die Rede, werden Erfolge bei Akne, Neurodermitis oder Mandelentzündung gepriesen und Cistus als wirkungsvolle Karies-, Parodontose- und Erkältungsprophylaxe dargestellt. Auch wenn es (teilweise) Studien dazu gibt – all diese Aussagen gelten nicht für Nahrungsergänzungsmittel. Denn diese dienen weder der Heilung noch der Linderung von Krankheiten, beides ist Aufgabe von Arzneimitteln. Deshalb werden Nahrungsergänzungsmittel auch nicht auf eine mögliche Wirksamkeit geprüft. Die Europäische Lebensmittelsicherheitsbehörde EFSA hat die Studienlage zu der einzigen beantragten, gesundheitsbezogenen Angabe (antioxidative Eigenschaften) für [I]Cistus incanus[/I] (Hairy rockrose) bewertet und als nicht ausreichend bewiesen eingestuft. Entsprechende Werbeaussagen sind daher wegen Irreführung verboten. Verklausuliert wird trotzdem so geworben, beispielsweise mit Aussagen wie "mit den wertvollen Inhaltsstoffe der Cistrose. Sie ist ein reichhaltiger Polyphenol-Lieferant. Diese sekundären Pflanzenstoffe sind bekannt für ihren antioxidativen Effekt". Welcher konkrete gesundheitliche Vorteil für Anwender daraus entstehen soll, bleibt unklar. Wer überempfindlich auf Zistrosenkraut reagiert, sollte sicherheitshalber auf alle Arten Zistrosen-Produkte verzichten. Neben allergischen bzw. Überempfindlichkeitsreaktionen reagieren manche Menschen auch mit Magenschmerzen und Übelkeit. Aufgrund des möglicherweise hohen Polyphenolgehaltes könnte es zu Wechselwirkungen mit Medikamenten kommen. Cistuskraut stammt häufig aus Wildsammlungen. Werden bestimmte Standorte zu häufig genutzt, entsteht für die Pflanzen Stress und sie bilden als Fraßschutz größere Mengen von lebertoxischen [URL='https://www.klartext-nahrungsergaenzung.de/wissen/projekt-klartext-nem/pyrrolizidinalkaloide-natuerlicher-frassschutz-gefaehrdet-die-gesundheit-13361']Pyrrolizidinalkaloiden (PA)[/URL]. Theoretisch könnten Zistrosen-Produkte bakteriell belastet sein, könnten sie Schwermetalle (aus dem Boden), Schimmelpilzgifte (Mykotoxine) und Pestizide enthalten, auch weil es sich vielfach um Wildsammlungen handelt. Quelle: [url]https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/lebensmittel/nahrungsergaenzungsmittel/zistrose-48529[/url][/quote]
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