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Sex Geschlechtsverkehr

Discussion in 'Liebe Sex und Zärtlichkeit' started by Alpha, Jun 25, 2009.

  1. Alpha

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    Geschlechtsverkehr

    Inhaltsverzeichnis:
    Ein ganz normales Thema
    Was ist eigentlich Sex?
    Die Biologie der Sexualität
    Mehr als nur Fortpflanzung
    Ein ganz normales Thema

    Das Thema Sex ist in der heutigen Gesellschaft längst kein Tabu-Thema mehr - ganz im Gegenteil. Das war jedoch nicht immer so. Die Sichtweise auf die zwischenmenschliche Sexualität hat sich im Laufe der Geschichte deutlich verändert. Seit dem Mittelalter wurde die Denkweise der Menschen durch die Kirche bestimmt. Dabei wurde insbesondere von der katholischen Kirche Sex allein auf den Zweck der Fortpflanzung reduziert. Das Empfinden von Freude bei der Ausübung von Sexualität galt offiziell als Sünde, Masturbation wurde sogar als eine Krankheit angesehen. Erst seit dem 20 Jahrhundert wird Sexualität als ein normales zwischenmenschliches Verhalten akzeptiert.

    Was ist eigentlich Sex?

    Geschlechtsverkehr wird auch als Geschlechtsakt, Koitus, Kopulation, Kohabitation oder Beischlaf bezeichnet.

    Darüber hinaus gibt es auch verschiedene umgangssprachliche Bezeichnungen. So ist heute die Bezeichnung "ficken" sehr verbreitet, obgleich dieser Ausdruck generell negativ konnotiert ist und wird als abwertend verstanden. Außerdem als anstößig gelten auch Begriffe wie "vögeln" oder "einlochen".

    Seit Ende der 1990er Jahre ist die schlichtere Bezeichnung "poppen" sehr beliebt. In den 1960er Jahren war dagegen "bumsen" ein sehr gebräuchlicher Begriff. Nicht mehr verwendet wird der in den 1930er Jahren verwendete Ausdruck "rumsen".

    Darüber hinaus finden sich in unserem alltäglichen Sprachgebrauch Wendungen, um den Geschlechtsakt treffend zu umschreiben. Typisch sind hierfür etwa "miteinander in Bett gehen" oder "miteinander schlafen". Weniger aber dennoch gebräuchlich ist auch die im Englischen übliche Bezeichung "Liebe machen" (to make love).

    Die Biologie der Sexualität

    Nähert man sich der Sexualität aus einer rein biologischen Perspektive, so gilt Sex prinzipiell als ein typischen Appetenzverhalten. Als solches wird in der Wissenschaft grundsätzlich ein Verhalten bezeichnet, dass auf die Befriedigung natürlicher Triebe ausgerichtet ist. Beim Geschlechtsverkehr ist der menschliche Sexualtrieb, die so genannte Libido, die treibende Kraft. Wie das Verlangen nach Nahrung, wenn wir ein Hungergefühl verspüren, streben wir nach sexueller Befriedigung, wenn sich die Libido bemerkbar macht.

    Wie intensiv das sexuelle Verlangen ist, hängt entscheidend von den körpereigenen Sexualhormonen ab und kann von Mensch zu Mensch deutlich variieren. Das wichtigste Hormon, das vor allem beim Mann die Libido maßgeblich beeinflusst, ist das Testosteron.

    Ebenso wie unsere Hormone das sexuelle Verlangen steigern können, ist es umgekehrt auch möglich, dass andere Hormone unseres Körpers den Drang nach Sexualität mindern. So kann beispielsweise anhaltender beruflicher Stress und die damit verbundene Ausschüttung von Adrenalin zu einer Abschwächung des sexuellen Verlangens führen.

    Darüber hinaus können auch psychische Störungen wie Depressionen und Magersucht aber auch Erkrankungen wie die Leberzirrhose zu einer Verminderung oder sogar zu einem Verlust der Libido führen.

    Mehr als nur Fortpflanzung

    Wir Menschen, die Bonobo-Äffchen und die Delphine sind die einzigen Spezies, die Geschlechtsverkehr praktizieren, welcher nicht direkt der Fortpflanzung dient. Hier findet Sex vornehmlich zur Freude an der Sache statt.

    Auffällig ist dabei, dass wir im Gegensatz zu den meisten Tierarten, rein äußerlich nicht ohne weiteres feststellen können, ob ,das Weibchen' gerade fruchtbar ist. Der Zyklus der Frau läuft also ohne besondere äußerliche Anzeichen und eher unsichtbar im Verborgenen ab.

    Andererseits sind wir gerade deswegen auch eine der sozialsten Spezies. Unser Sexualverhalten, das wesentlich über das Maß der Fortpflanzung hinaus geht, verstärkt die soziale Bindung zu unserem Partner und ermöglichst eine langfristige Bindung. Darin liegt unsere Stärke und der Grund für unser erfolgreiches Dasein.
    Quelle: Wikipedia
    Last edited by a moderator: Jun 25, 2009

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