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Sex Erotik

Discussion in 'Liebe Sex und Zärtlichkeit' started by Alpha, Jun 25, 2009.

  1. Alpha

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    Erotik

    Die Erotik bezeichnet ursprünglich die sinnlich-geistige Zuneigung, die man einem anderen Menschen entgegenbringt. Sie wird von Sexualität und Liebe insofern unterschieden, als Sex die trieb- und körpergesteuerte, Liebe die emotional-seelische und die Erotik die psychologisch-geistige Anziehung zu einer anderen Person bezeichnen.

    Heutzutage wird das Wort "Erotik" in der Umgangssprache meist gleichwertig mit den Begriffen "Sex" und "Liebe" verwendet. Insbesondere im kommerziellen Umfeld wird es oftmals als Synonym zu "Geschlechtsverkehr" und "pornografischer Darstellung" gebraucht (vgl. die Bezeichnung "Eros-Center").

    Von der Erotik in diesem verengten Sinne wird die Pornografie unterschieden. Anders als die Erotik zielt sie nicht auf die fantasievolle sexuelle Erregung und damit auf die potenzielle und langfristige Umwerbung und Eroberung des Partners als ganzheitliche Person, sondern direkt auf sofortige schnörkellose Befriedigung des puren Triebs.
    Quelle:http://de.wikipedia.org/wiki/Erotik

    Einigen Ansichten zufolge spielt sich rein erotische Zuneigung ("platonische Liebe") hauptsächlich im Kopf ab. Das sog. "Grooming" hingegen - ein Begriff der ethologischen Primatenforschung - bezeichnet die konkrete gegenseitige Körperpflege, welche vom Sexualverhalten (Instinkt u.a. im Dienste der Vermehrung) eindeutig verschieden sei. Es wird vorgeschlagen, die Begriffe Erotik und Sexualität in diesem Sinne wissenschaftlich differenziert aufzufassen, und die "Liebe" dem Sozialinstinkt zuzuordnen.

    Evolutionärer Hintergrund

    Die im Tierreich verbreiteten Methoden der Werbung (Balz), wie etwa das Präsentieren des bunten Federschmucks bei Vögeln (z.B. beim Pfau), Balztänze, das Bauen und Schmücken eines prächtigen Nestes oder Baus könnten der allgemeinen Auffassung als Vorformen der Erotik interpretiert werden. Der Ethologie gemäß dient diese Ausstattung, wie auch die Geweihe der Hirsche, primär den Zwecken der Sexualität (u.a. Natürliche Zuchtwahl zugunsten der vitalsten Genträger.)

    Die ursprünglichen Schemata der Erotik könnten auf den evolutionären Vorgaben, welche uns einen potentiellen Partner möglichst attraktiv erscheinen lassen (sollen) basieren: Bei der Frau sind dies Eigenschaften, die sie als potentielle Gebärerin von Nachwuchs besonders geeignet erscheinen lässt (breites Becken, große Brüste, ausreichend Körperfett usw.), den Mann als Schützer und Ernährer des Nachwuchses zeichnen besonders körperliche Größe und Kraft (ausgeprägte Muskeln).

    Im Rahmen der Entwicklung des menschlichen Geistes und somit der Schaffung einer Kultur des Wissens und der Kunst hat sich diese Fixierung an die grobe biologische Planvorgabe zugunsten einer geistigen Projektion von Wünschen und Hoffnungen auf andere Personen aufgelöst, die sowohl die sinnliche Seite einer Liebesbeziehung als auch das Spiel mit körperlichen Reizen sowie die geschlechtliche Vereinigung umfassen.

    Merkmale der Erotik

    Die Intensität der "erotischen Ausstrahlung" bzw. der "erotischen Signalen", die andere Menschen "senden" wird keineswegs nur durch den bloßen Anblick eines möglichst hohen Grads von Nacktheit eines menschlichen Körpers bestimmt, vielmehr können auch bestimmte Kleidungsstücke und Gegenstände (s. Fetisch), die Mimik und Gestik einer Person, Sprachmelodie und -färbung, Körperhaltungen und Handlungen von Menschen oder deren Abbilder Erotik erzeugen.
    Quelle: Wikipedia
    Last edited by a moderator: Jun 25, 2009

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